Arbeitsbereich  "Deutsch-Lernen"


EHRENAMTLICHE  DEUTSCHKURSE

Aktuell gibt es keine regelmäßigen Deutschkurse. Einzelne Personen werden direkt betreut. Oft ist es eine Vorbereitung für's Praktikum oder für einen Integrationskurs.

Lern-, Spiel- oder Gesprächsgelegenheiten gibt es im Lerncafé im Löwen. Jeder, der ein Anliegen hat, darf vorbeikommen, wenn er Hilfe braucht für:

- die Übersetzung eines Briefes, den er/sie nicht versteht

- eigenes Lernen mit Büchern, Internet, CDs

- Fragen nach Prüfungen und Tests

- die Unterstützung bei der Jobsuche über die Plattform www.jobkraftwerk.de.

 

Adresse: Herrenstraße 15 im ehemaligen Gasthaus "Zum Löwen" 

Termine: Montag und Mittwoch jeweils von 17:30 bis 18:30 Uhr


OFFIZIELLE  DEUTSCHKURSE, finanziert vom Landratsamt (LRA) oder BAMF

Ansprechpartnerin in Kißlegg sind Herr Uwe Steinhauser (DRK) und Elisabeth Schede (Lehrerin im Integrationskurs)
Zur Zeit finden keine offiziellen Deutschkurse in Kißlegg statt.

 

Allgemeine Sprachkurse (LRA)

Diese Sprachkurse umfassen 150 Stunden, dauern bei 12 Wochenstunden etwa drei Monate und werden vom Landratsamt (LRA) finanziert. Das Bildungsbüro in Ravensburg organisiert die Kurse. Die Lehrkräfte arbeiten mit anerkannten Lehrwerken für Deutsch als Fremdsprache. Es gibt allgemeine Sprachkurse auf allen Niveaustufen: als Alphabetisierungskurs, als A1, A2 oder B1-Kurs. Die Kurse sind für Flüchtlinge aller Herkunftsländer offen. Auch eine weitere Förderung ist möglich. Informationen dazu gibt das Bildungsbüro.

Informationen zu allen Arten von Sprachkursen, Vorbereitungskursen für die Berufsausbildung etc gibt's beim Bildungsbüro in Ravensburg
Einzelne Sprachkursanbieter in der Umgebung:

Integrationskurse (BAMF)

Integrationskurse sind Kurse mit 700 Stunden, die in 16 bis 25 Wochenstunden (Unterrichtseinheiten (UE) von 45 Minuten) unterrichtet werden. Sie werden vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) finanziert und bestehen aus 600 UE Spracherwerb, gegliedert in 6 Module zu 100 UE, und 100 UE Orientierungskurs, in dem Geschichte seit 1945, Politik, Demokratie, Kultur und Gesellschaft Deutschlands durchgenommen werden.

Die Abschlussprüfung besteht aus zwei Teilen: dem Sprachtest „Deutsch-Test für Zuwanderer“ (DTZ) und dem bundeseinheitlichen Test "Leben in Deutschland". Die erfolgreiche Teilnahme wird durch das „Zertifikat Integrationskurs“ bescheinigt. 

Sehr gute Teilnehmer/innen können das Niveau B1 erreichen. Doch auch ein Abschluss mit einem A2-Zeugnis beweist, dass die Schüler sich in den Bereichen Hören, Lesen, Schreiben und Sprechen schon recht gut zurechtfinden. Die Bezeichnungen A1, A2, B1, B2, C1 und C2 verweisen auf den Europäischen Referenzrahmen. Darin ist europaweit einheitlich festgelegt, auf welchem Niveau eine Fremdsprache beherrscht wird.

 

Integrationskurse mit Alphabetisierung:

Diese Kurse umfassen 300 UE mehr und streben an, die Teilnehmer/innen bestenfalls bis zum Niveau A2 zu bringen.
 

Ein Anspruch auf einen Integrationskurs besteht für folgende Personen:

  • Ausländer, die dauerhaft in Deutschland leben und seit 01.01.2005 erstmals eine Aufenthaltserlaubnis zu Erwerbszwecken, zum Zwecke des Familiennachzuges, aus humanitären Gründen oder als langfristig Aufenthaltsberechtigter nach § 38a Aufenthaltsgesetz (AufenthG) erhalten haben,
  • Ausländer, die sich dauerhaft in Deutschland aufhalten und erstmals eine Niederlassungserlaubnis nach § 23 Abs. 2 AufenthG erhalten haben
  • Spätaussiedler, sofern sie noch keinen Sprachkurs der Bundesagentur für Arbeit (SGB III - Kurs) besucht haben.
  • Ausländer mit einer Aufenthaltsgestattung und guter Bleibeprognose (Iran, Irak, Syrien, Eritrea, Somalia)
  • Ausländer mit einer Duldung gem. § 60a Abs. 2 Satz 3 AufenthG
  • Ausländer mit einer Aufenthaltserlaubnis gem. § 25 Abs. 5 AufenthG